Rasentraktoren

Die Ferraris des Hobbygärtners oder die Arbeitstiere der Profis, so könnte man Rasentraktoren auch bezeichnen. Denn wer einmal mit einem Rasentraktor seinen Rasen gemäht hat, wird seinen guten, alten Schiebemäher nicht mehr benutzen wollen. Die Unterscheidung zwischen Aufsitzmäher und Rasentraktor ist einfach: Beim Aufsitzmäher sitzt der Bediener über dem Motor, beim Rasentraktor befindet sich die Antriebseinheit vor ihm.

Aufsitzmäher Rasentraktoren für den privaten Gebrauch kommen in der Regel ohne zusätzliche Kraftabnahmen über eine Zapfwelle oder einen Hydraulikanschluss aus. Bei Geräten, wo dies gewünscht wird, zum Beispiel wenn später einmal ein Kehrbesen zum Einsatz kommen soll, ist dann die nächst höhere Klasse zu empfehlen, die als Klein- und wenn es noch eine Nummer größer wird als Kommunaltraktor bezeichnet wird.

In der Reihenfolge: Aufsitzmäher, Rasentraktor, Kleintraktor und Kommunaltraktor liegen auch die groben Preisklassen-Einteilungen, wobei es gerade in den unteren Klassen je nach Ausstattung, Motorisierung und Fabrikat zu deutlichen preislichen Überschneidungen kommt.

Eine Besonderheit sind Frontmäher, die sich durch eine besondere Wendigkeit, gerade in Ecken und bei vielen Bäumen auszeichnen: Bei ihnen ist das Mähwerk nomen est omen vor dem Rasentraktor oder Aufsitzer angebracht.

Geländemäher zeichnen sich durch Schlegelmähwerke aus, die auch vor Gestrüpp nicht Halt machen. Geländemäher sind mithin die bequemer Variante von Allmähern, gedacht für größere Flächen und langes Arbeiten.

Das könnte Sie auch interessieren