Rasenmäher

Das Rasenmähen wird häufig mehr als lästige Pflicht denn als Freizeitvergnügen erlebt. Dabei bietet ein umfangreiches Rasenmäher-Angebot für fast jedes Einsatzgebiet eine spezielle Lösung, die auch dem besonderen Anspruch gerecht wird.

Üblicherweise wird der Rasenmäher erst aus dem Schuppen oder der Garage geholt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wässern und Düngen wird unterlassen, denn das würde ja das Wachstum anregen, und dann müsste wieder mehr gemäht werden. Unkraut macht sich breit, aus dem schönen Rasen wird bestenfalls eine Wiese, die oft noch unter Staunässe leidet.

In anderen Ländern ist das ganz anders. Dort gibt es weit mehr Gartenfans, die ihren Rasen mindestens ein wenn nicht sogar zwei Mal in der Woche mähen, regelmäßig düngen und bei Bedarf ausreichend wässern. Entsprechend sehen hier die Flächen aus: saftig grün, ohne Unkraut, fertig zum Golfspielen.

Häufig wird der Rasen von Frauen gemäht, weshalb wir uns bei der Beratung gerade auch an den speziellen Bedürfnissen unserer Kundinnen orientieren.

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Benzinrasenmäher

Benzinrasenmäher

Die ersten Rasenmäher waren kleine Spindelmäher. Später setzten sich aber die Sichelmäher wegen ihrer einfachen Konstruktion immer mehr durch. Auch heute noch ist die Konstruktion von Benzinrasenmähern mit einem Sichelmesser äußerst simpel: Über eine vertikale Welle wird das Messer direkt angetrieben. Das Messer läuft damit so schnell wie der Motor dreht.

Bei den heute meist verwendeten Drehzahlen bei Rasenmähern von 2.8oo bis 3.6oo min-1 und Motorleistungen in der Größenordnung ab 3 kW entstehen damit enorme Fliehkräfte an den Messerenden. Diese Kraft ist für den Grasschnitt entscheidend und sorgt dafür, dass auch stumpfe Messer noch akzeptable Schnittergebnisse liefern. Im übrigen schneiden überhaupt nur die äußersten Zentimeter eines Rasenmähermessers.

Stumpfe Messer schlagen den Grashalm nur ab und fransen ihn in der Spitze aus. Der Grashalm heilt die Verletzungen zwischen zwei Schnitten. Erkennbar ist diese Wundheilung an braunen Spitzen am Grashalm, die je nach glattem oder fransigen Schnitt größer oder kleiner ausfallen und damit auch entscheidend das Aussehen von Rasenflächen beeinflussen. Empfehlenswert ist deshalb ein jährlicher, fachgerechter Schliff des Rasenmähermessers, den wir gerne für Sie vornehmen.

Der Motor ist die teuerste, das Rasenmäherdeck die zweit teuerste Komponente eines Benzinrasenmähers. Als Materialien für die Decks kommen Aluminium, Stahl Kunststoff in Betracht. Für alle drei gilt dasselbe: Sie müssen die strengen gesetzlichen Kriterien zum Schutz des Anwenders, zum Beispiel vor umherfliegenden Teilen, erfüllen, sonst dürfen sie nicht in den Verkauf gebracht werden.

Elektrorasenmäher

Elektrorasenmäher

Von Rasenmähern mit einem Elektromotor als Antrieb werden in Deutschland stückzahlmäßig bei weitem die meisten Geräte verkauft. Für Elektrorasenmäher sprechen unter anderem einfachste Bedienung, erträgliche Arbeitsgeräusche, wenig Wartung und das geringe Gewicht.

Natürlich ist es aber auch der Preis, der deutlich unter dem eines Gerätes mit Verbrennungsmotor liegt und die immer kleiner werdenden Einfamilien-Hausgärten, die den Rasenmäher mit Elektromotor so beliebt machen. Frauen ziehen genau aus diesen Gründen den Elektro- dem Rasenmäher mit Benzinmotor vor. Elektromäher lassen sich meist leichter starten, manövrieren und transportieren. Problematisch wird es dann, wenn die Rasenflächen größer oder durch Bäume, Sträucher oder Rabatten unterbrochen werden. Dann wird die Nabelschnur Stromkabel zum lästigen, zeitaufwendigen Nachläufer, der ständig verlegt werden muss.

Die Einstiegsschnittbreite von Elektrorasenmähern liegt um 32 cm herum. Danach steigt es fast im cm-Takt auf bis zu 45 cm Schnittbreite an. Theoretisch können Elektrorasenmäher noch bis zu über 1.ooo qm Rasenfläche eingesetzt werden: Die Praxis zeigt aber, dass diese Größe schneller bequemer mit einem noch größeren Benzinmäher oder mit einem Aufsitzmäher bzw. Rasentraktor gemäht wird.

Jeder, der schon einmal mit einem Elektromäher gearbeitet hat, kennt ein Problem: das beim Überfahren zerschnittene Stromkabel. Wem so etwas passiert, flickt diese Schnittstelle um Himmels willen nicht mit Lüsterklemme und mehrfach umwickeltem Klebeband, wie es leider öfters zu sehen ist. Solch eine Hilfskonstruktion ist äußerst gefährlich und ist das beste Argument Ihrer Versicherungsgesellschaft, die Zahlung für einen eventuell doch entstandenen Schaden mit Erfolg zu verweigern.

Die Gerätesicherheit ist heute aber nur noch ganz am Rande ein Thema. Man muss sich schon ganz besonders geschickt anstellen, um einen ernsthaften Unfall, ausgelöst durch einen Stromschlag aus dem Gerät heraus, zu erleiden. Dafür sorgen einmal die gesetzlich vorgeschriebenen strengen Konstruktionsregeln und die obligatorischen Hochspannungsprüfungen, die jedes Mal durchgeführt werden müssen, bevor ein elektrisches Gerät die Produktion verlässt.

Zum zweiten geben die ebenfalls gesetzlich vorgeschriebenen FI-Schutzschalter für Steckdosen im Außenbereich, die den Strom ständig messen und bei der kleinsten Abweichung unterbrechen, weitere Sicherheit. Intelligente Kabelführungen an den Geräten und besondere Kabel für den Betrieb im Außenbereich runden das Sicherheitspaket ab. Zu den Sicherheitseinrichtungen an den Geräten selbst sind dann noch Sicherheitsschalter und -bügel am Holm des Elektromähers zu zählen.

Mähroboter

Mähroboter

Mähroboter arbeiten selbständig und unabhängig und ersparen dem Gartenbesitzer viel Zeit. Aber das ist noch nicht alles: Wie von Geisterhand bewegen sich Mähroboter durch den Garten, weichen Hindernissen aus seien es Bäume, Wäschespinnen, Pflanzkübeln oder neugierige Hunde und finden obendrein ihre Ladestation von selbst.

Je nach Modell und Programmierung übernehmen Mähroboter sogar die Entscheidung, wann sie mähen: Ausgestattet mit Akkus und einer Ladestation arbeiten die automatischen Mäher mit Strom. Ist der Batteriestand niedrig, kehren sie zur Ladestation zurück.

Das lästige Fangkorbleeren und die Entsorgung des Schnittguts sind überflüssig, da das Gras wie bei jedem anderen Mulchmäher klein zerteilt wieder auf den Rasen fällt. Der Mähroboter verbessert die Qualität des Rasens und senkt die Kosten für die entsprechende Pflege, da der Zersetzungsprozess Wasser und Nährstoffe freisetzt. So wird der Rasen bei jedem Schnitt auch automatisch gedüngt und mit Feuchtigkeit versorgt.

Gartenbesitzer erzielen mit Mährobotern alles in einem: einen gepflegten Rasen und gleichzeitig mehr Freizeit, die sich anderweitig nutzen lässt. Mit Mährobotern fällt die anstrengende Arbeit des Rasenmähens weg und die Rasenqualität steigt durch häufigeres Mähen. Eine ausgefeilte Sensorik garantiert, dass dabei nichts Ungewolltes passiert.

Für Sicherheit sorgen Puffer- und Hebesensoren: Stoßen die Mähroboter gegen ein Hindernis, reagiert der Puffersensor auf die Berührung, und die Motoren stoppen. Anschließend ändern sie die Richtung und setzen die Arbeit fort. Wird ein Mähroboter angehoben, reagiert der Hebesensor und schaltet den Motor ab. Erst wenn alle Räder wieder Bodenkontakt haben, mäht er weiter. Dank Regensensoren kehren die automatischen Mäher bei starken Regen zurück zur Ladestation: Weitergemäht wird etwa zum nächsten programmierten Starttermin.

Gartenbesitzer brauchen keine Angst zu haben, dass der automatische Mäher außerhalb der Rasenfläche Schaden anrichtet und beispielsweise Blumenbeete abmäht: Dafür verfügt er über Navigationssensoren. Mit diesen Sensoren empfängt er das Signal eines variablen Begrenzungsdrahts, mit dem die genaue Arbeitsfläche abgesteckt ist. Dieser Draht wird vor dem ersten Einsatz des Mähers einfach und unkompliziert im Boden verankert. Dadurch erkennt der Mäher die Innen- und Außenflächen. Dies wiederum garantiert, dass er auch nur die gewünschten Stellen mäht.

Rasenmäher im Katalog

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