Heckenscheren

Heckenscheren bringen in Form, was wild wächst. In der Zeit der Sonnenkönige war in Form gebrachte Natur der sichtbare Ausdruck von Allmacht. Heute wird dieses überkommene Gesellschaftsideal eher durch Individualität und freies Wachsen ersetzt.

Die verwendeten Antriebsarten bei Heckenscheren sind die elektrischen Varianten Akku und Elektromotor sowie der Benzinmotor. 23o V-Elektromotoren werden mit großem Abstand am meisten eingebaut. Ihr Marktanteil dürfte bei 85 bis 90 Prozent aller verkauften Heckenscheren liegen.

Aus unserer Netzspannung von 23o V holen die stärksten Heckenscheren mit Elektromotor bis zu 6oo W Leistung, also o,6 kW, heraus. An Gewicht liegen die leichtesten Typen knapp über 2 kg. Das meiste spielt sich aber im Bereich zwischen 3 und 4 kg ab.

Die Akku-Geräte werden erst mit wachsender Leistung der Energiespeicher interessant. Heute sollte sie nur der kaufen, der sie nur für kurze Einsätze benötigt oder durch Wechselakkus Schnellladegeräte ein permanentes Arbeiten sicherstellen kann. Denn nichts ist schlimmer als wegen eines leeren Akkus die Arbeit einstellen zu müssen und erst am nächsten Tag fortsetzen zu können. Die Akkus liegen im Leistungsbereich von 12 oder 7,2 V und 2 A.

Bei Benzinmotor-Heckenscheren kommen Zweitaktmotoren zum Einsatz. Bei Hubräumen zwischen 2o und 25 ccm bringen es diese Minimotoren auf eine Leistung um 1 kW herum. Bei den Gewichten liegen die Geräte in der Regel über 5 kg. Einzelne unterbieten aber bereits heute die Grenze von 4 kg. Profimaschinen bringen es auf der anderen Seite aber auch locker über 1o kg.

Trotz ihres geringen Marktanteiles ist die Typenvielfalt bei Benzin-Heckenscheren hoch. Das liegt u.a. an der internationalen Ausrichtung der Hersteller und daran, dass sie ihre kleinsten Motoren aus Trimmern Motorsensen deren weltweite Märkte viel größer sind leicht an die Heckenscheren anbauen können. Die Vorteile von benzinbetriebenen Geräten liegen in der eingebauten Antriebsquelle und der stärkeren Leistung. Nachteilig ist ihr hoher Lärmpegel, der Ausstoß an Verbrennungsgasen, der etwas höhere Aufwand für die Winterpflege und ihr durchweg höheres Gewicht.

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